6. Dezember 2011

Grittibänze backen

Hallo Leute, heute werden ein paar Männer durchgeknetet... keine Angst, die mögen das und am Schluss kommt was ganz leckeres dabei raus. Die Männer strahlen richtig nachdem wir ihnen eingeheizt haben. Leider können sie das nicht lange geniessen, denn wir verschlingen sie noch am selben Tag!

Rezept:
500 Gr.    Zopfmehl
1 Beutel   Trockenfehe
1/2 El       Salz
80 Gr.      Zucker
3 dl.         Milch oder Wasser
100 Gr.    weiche Butter

Zopfmehl, Salz, Butter und Zucker in eine Schüssel geben. Milch oder Wasser (kannst natürlich auch halb/halb machen) leicht erwärmen. Trockenhefe dazugeben und zu der Mehlmischung geben. Mit der Küchenmaschine oder von Hand durchkneten, bis der Teig geschmeidig ist.  Mit einem feuchten Tuch zudecken und ca. 1-2 Stunden auf das doppelte aufgehen lassen. Oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. 

Wies weitergeht seht ihr anhand der Fotos. Ich sag euch, eure Kinder werden wahre Fantasiegestalten kreieren! Zum Schluss einfach noch mit Weinbeeren und Hagelzucker verzieren. Mit Eigelb bestreichen und bei 200° ca. 30 Minuten im Ofen bacekn

Viel Spass! 








Während die Männer nun die verdiente Ruhen im Ofen finden, hier noch etwas Geschichtliches zum *Grittibänz*: 


Wie verhält es sich nun mit den Namen Grittibenz? "Gritte, grittle, grättle" bedeutete die gespreizte Stellung der Beine. "Benz oder Bänz" war der Kurzname für Benedikt. Dieser Vorname war damals so geläufig wie Hans und "Heiri" und wurde so verallgemeinert, dass man ihn für einen "Maa", also Mann, gebrauchte.
Der Sinn des Namens Grittibenz war also ganz einfach: ein (alter) Mann mit gespreizten Beinen und bezeichnete nicht den schönen Nikolaus, sondern den Schmutzli oder Knecht Ruprecht, der ursprünglich eine heidnische Gestalt, mit strengem Gehabe, der finsteren Weihnachtszeit war. Bei der Christianisierung wurde er zum Untertan, zum Knecht des christlichen Bischofs St. Nikolaus gemacht, der gütig und fürsorglich war. 

Quelle und weitere Infos findet ihr hier hier



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